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In unserem integrierten kommunalen Liegenschafts- und Gebäudemanagement sind beispielsweise das Know-how und die Erfahrungen von INFOMA® sowohl aus dem Finanzwesen als auch dem Liegenschafts- und Gebäudemanagement enthalten. Die Kommunen profitieren damit von einem Verfahren, das ihnen alle Möglichkeiten für die Umsetzung ihrer verwaltungsspezifischen Bedürfnisse bietet.
Im kommunalen Haushalt erweisen sich die mit dem kommunalen Liegenschafts- und Gebäudemanagement verbundenen Gesamtkosten in der Regel als zweitgrößter Block. Um hier Optimierungen zu erreichen, ist zunächst die Transparenz der Kosten erforderlich. Ein softwaregestütztes Liegenschafts- und Gebäudemanagement erlaubt es, die dafür notwendigen Informationen schnell und effizient zu erfassen. Beispielsweise werden Maßnahmen mit den Informationen Mittelherkunft, Maßnahmenbudget und Gewerkebudget abgebildet. Die Datenpflege erfolgt über Bestellungen und Rechnungserfassungen, so dass der Aufwand für die Datenpflege minimal ist. Aus den im System erfassten Meldungen werden Bestellungen generiert und gleichzeitig abgefragt, ob die Mittel dafür auf der Gewerke-, Maßnahmen- und Haushaltsebene zur Verfügung stehen. In diesem Prozess laufen Angaben über Lieferant, Sachkonto / Haushaltsstelle, Kostenstelle / Kostenträger, Gebäude etc. mit, so dass bei der späteren Erfassung der Lieferantenrechnung die Informationen bereits zugeordnet sind.
Die Übergabe der finanzrelevanten Daten erfolgt bei Nutzern des Finanzwesens von newsystem® kommunal direkt an das Rechnungswesen, während Kunden, die newsystem® kommunal als Finanzwesen nicht im Einsatz haben, diese Daten über Schnittstellen erhalten. In beiden Fällen sind die Prozesse durchgängig abgebildet, die Eingangsrechnungen müssen nur ein Mal erfasst werden.
Für alle Anforderungen im kommunalen Liegenschafts- und Gebäudemanagement bietet der Baustein von newsystem® kommunal umfassende, übersichtliche, ergebnisorientierte und flexible Module. Moderne Mobile- sowie Web-Lösungen runden das Paket ab. Damit stehen zur Erledigung unterschiedlicher Aufgabenstellungen komfortable Lösungen bereit, wie auch die nachfolgenden Beispiele zu verstärkt gefragten Themen zeigen:
Maßnahmenmanagement:
Bei Eingang einer Störmeldung erfolgt die Erfassung im System und es wird daraus ein interner Auftrag oder eine externe Bestellung erstellt. Für die externe Bestellung greift der Anwender auf vorbereitete Maßnahmen zu, in denen das Budget für die Bestellungen enthalten ist. Per Tastendruck erhält er eine komplette Übersicht über die Maßnahmen, d.h. die Ansätze der Budgets, die für diese Maßnahme zur Verfügung stehenden Mittel, die laufenden Aufträge, die abgewickelten Aufträge und die noch zur Verfügung stehenden Mittel für die Maßnahmen. Selbstverständlich gilt die Detailgenauigkeit optional auch für die darunterliegende Ebene der Kostengruppen (Gewerke).
Wesentliche Vorteile:
- Ein Softwarewerkzeug ein Prozess: Meldung / Bestellung / Budgetkontrolle / Auswertungen werden in einem geschlossenen Kreislauf abgebildet.
- Durch das Erstellen von Bestellungen pflegt sich das System praktisch allein.
Energiemanagement:
Die Standardimportschnittstelle des Moduls Energiemanagement automatisiert die Erfassung der Eingangsrechnungen des Energieversorgungsunternehmens (EVU). Nach dem Einlesen der Rechnungsdaten (Kosten, Verbräuche, Zuordnungen etc.) werden diese Informationen den Messpunkten (Zählern) zugeordnet und stehen dann für Auswertungen zur Verfügung.
Wesentliche Vorteile:
- Weitere Auswertungen unterstützen die Darstellung der Emissionen. Nach Abschluss der Maßnahmen des Konjunkturpakets II besteht z.B. die Möglichkeit, die Entwicklung der Emissionen grafisch darzustellen und zu analysieren.
- Bei den aufgrund von energetischen Gebäudeanalysen durchgeführten Maßnahmen, z.B. Fassadensanierung, lassen sich nach der Fertigstellung durch Auswertungen CO2- und Kostenreduktionen nachweisen.
CAD-Anbindung / Visualisierung:
Das visuelle Anzeigen von Räumen mit bestimmten Eigenschaften (z.B. Nutzer, Flächen oder Beschaffenheiten) ist per Tastendruck aus newsystem® kommunal heraus möglich. Im Leistungsmerkmal Visualisierung werden die Räume der vorab ausgewählten Kriterien farblich gekennzeichnet dargestellt.
Wesentliche Vorteile:
- Die standardisierte Importfunktion von CAD-Dateien erlaubt, die Daten von CAD-Zeichnungen direkt in newsystem® kommunal zu übernehmen. Informationen zur Reinigung, wie Reinigungsflächen und Beschaffenheiten, stehen z.B. dem Modul Reinigungsmanagement zur Verfügung.
- Übersichtliche Anzeige von Informationen (z.B. Flächen) in dem Visualisierungstool.
Kameralistik oder Doppik
Gleich, ob Sie kameral oder bereits doppisch arbeiten – INFOMA® hat für beides die Lösung. Sämtliche Module des softwaregestützten Liegenschafts- und Gebäudemanagements stehen sowohl in der kameralen als auch doppischen Version zur Verfügung.
Erfolgt die organisierte Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik, wird zum Stichtag des Übergangs des Haushalts das softwaregestützte Liegenschafts- und Gebäudemanagement ebenfalls umgestellt. Der Kunde hat den Vorteil, dass das System die Änderungen der Rahmenbedingungen unterstützt und sich der neuen Organisation anpasst.
Einführungsunterstützung
Mit der Erfahrung und dem Know-how aus zahlreichen Projekteinführungen begleiten wir Sie auf dem Weg zum softwaregestützten kommunalen Liegenschafts- und Gebäudemanagement. Unser Ansatz ist es, gemeinsam mit Ihnen Anforderungen und Ziele zu definieren und das System danach ausgerichtet zu realisieren.
Konkret: Die Datenerfassung kann stufenweise erfolgen. Für das Modul Maßnahmenmanagement und Instandhaltung benötigen Sie z.B. keine Geschoss- und Raumdaten im System. Die Erfassung der Basisdaten für dieses Modul findet also auf einer sehr flachen Ebene statt. Wenn beispielsweise das Modul Reinigungsmanagement zu einem
späteren Zeitpunkt eingeführt wird, können die Geschoss- und Raumdaten einfach nachgepflegt werden.
Durch die Nutzung von praxisbewährten Schritten und Abläufen gewährleisten wir den zügigen und geordneten Projektverlauf. Ihre Mitarbeiter sind am Projekt beteiligt, das erhöht die Akzeptanz der Software. Denn das Wichtigste für uns ist: Sie sollen von Beginn an erfolgreich mit dem System arbeiten.
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